Patinnen: María José und Manuela

Zorte kam zum El Hogar, als er gerade einmal 2 Wochen alt war.

Die Schwester eines Mitarbeiters informierte uns darüber, dass ein Nachbar, der in der Nähe von einer Gegend lebt, wo es Wildschweine gibt, auf seinem Grundstück auf einem Berg von Eisen und gefährlichen Dingen einen Frischling gefunden hatte, der sich verfangen hatte.

Zorte war ganz allein mit einer ziemlich grossen Verletzung an einer Flanke, ohne Mutter und ohne Geschwister hätte er nicht viel länger überleben können, da sie noch nicht ihre Temperatur regeln können und sie brauchen den Körperkontakt, um ihre Körpertemperatur aufrecht erhalten zu können.

Als man uns anrief, rannten wir zum Treffen und vor Anbruch der Nacht war das Baby gerettet. Es war so klein, dass es sehr schwer war, seine Ernährung von der Muttermilch auf die umzustellen, die wir ihm im Tierrettungshof anbieten konnten. Zu guter Letzt, dank der Hilfe von verschiedenen Tierärzten und dank dem Eifer, der Liebe und dem Beistand der freiwilligen Helfer von El Hogar, die sich um ihn Tag und Nacht kümmerten, ihm Wärme gaben und die Nahrung suchten, die die fehlende Muttermilch ersetzen könnte, hat es der kleine Zorte geschafft (sein Name bedeutet Glück). Wir glauben, dass er ein Superheld sein wird, der viele Wildscheine in der Zukunft retten wird: indem er die Menschen sensibilisieren wird mit seinem Charme und auch seinem Charakter. Wildschweine sind keine Plage, sie sind fühlende Lebewesen, die, wie der kleine Zorte, leben sollen und man sie so kennen lernen sollte, wie sie sind, nicht so, wie die Jäger sie beschreiben. Sie sind gefühlvolle, sensible und sehr, sehr intelligente Lebewesen.