Zoos und Aquarien

Zoos und Aquarien versuchen ein schönes Bild von sich zu verbreiten und behaupten, zur Bildung und zur Arterhaltung beitragen zu wollen. Doch in Wahrheit sind sie nichts anderes als Einrichtungen, in denen Tiere gefangen gehalten werden und deren Zweck darin besteht, durch das Ausstellen dieser Tiere ökonomischen Profit zu machen. Die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden, sind unnatürlich und das Publikum ist in den meisten Fällen dem körperlichen und emotionalen Leid der Tiere gegenüber gleichgültig.

Recherche von Animal Equality in spanischen Zoos:

Da Zoos Institutionen sind, die nach ökonomischem Gewinn streben, besteht ihre Priorität darin, über eine besonders große “Sammlung” von Tieren zu verfügen, um möglichst viele Besucher anzuziehen. Die Tiere werden so zu bloßen Instrumenten im Dienst eines Geschäftes, das mit ihren Leben handelt und Millionen Unschuldige zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt.

Die Anlagen der Zoos leiden außerdem in der großen Mehrheit der Fälle darunter, dass nur die elementarsten Mittel zur Verfügung stehen, um gerade die Grundbedürfnisse der Insassen zu befriedigen.

Tiere ganz verschiedener Arten werden in Käfigen und Gehegen untergebracht, in denen sie sich nur begrenzt bewegen können und die den Tieren kaum Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.

Die besonderen Bedürfnisse der einzelnen Tierarten werden nicht berücksichtigt. Darum ist es zum Beispiel nicht ungewöhnlich, dass Herdentiere der Einsamkeit einer Einzelzelle überlassen werden, während andere Tiere, die eher einzelgängerisch leben, in Gruppengehegen gehalten werden.

Außerdem werden die Tiere oft vernachlässigt und kaum tierärztlich untersucht. Deswegen sterben sie häufig an Krankheiten, die nicht behandelt wurden und die nicht nur zum Tod führen, sondern vorher lang andauernde und große Qualen mit sich bringen.

Die psychologischen Auswirkungen der dauerhaften Gefangenschaft unter derart jämmerlichen Bedingungen sind verheerend und zeigen sich in einer großen Vielfalt von anormalen repetitiven und obsessiven Verhaltensweisen, wie z.B. Essstörungen, Selbstverstümmelungen, verändertem Sexualverhalten, Apathie, Aggressivität und stereotypem Verhalten.

Zoo von Santillana del Mar (Cantabria):

Wenn die Tiere nach Jahren des Vegetierens hinter den Gitterstangen ihrer Gefängnisse alt oder krank werden und nicht mehr attraktiv genug sind, um den Besucher_innen präsentiert zu werden, werden sie entweder getötet oder an Jäger verkauft, die sie ebenfalls töten, indem sie sie in ihrem privaten Jagdrevier als Beute benutzen.

Ebenso ist es nicht ungewöhnlich, dass bestimmte Tiere, die als wenig rentabel angesehen werden, an Zirkusse verkauft werden, wo sie weiter misshandelt und ausgebeutet werden.

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