Angeln

Angeln ist eine Form des Jagens im Wasser, bei der das Gewehr durch eine Angel ersetzt wird. Zunächst werden die Fische mit einem Angelhaken gefangen, der ihnen schwere Verletzungen zufügt. Anschließend werden sie aus dem Wasser gerissen und ersticken unter schrecklichen Todesqualen. Viele von ihnen werden außerdem geschlagen und verstümmelt, während sie noch am Leben sind.

Zwar haben Fische eine andere Anatomie und können Schmerzen nicht auf eine für Menschen hörbare Weise ausdrücken. Doch sie haben ein komplexes Nervensystem und ausgedehnte Netze von sensorischen Rezeptoren. Dadurch sind sie extrem schmerzempfindlich.

Einige Angler_innen wenden eine Methode an, die sich “Angeln ohne Tod” nennt. Sie besteht darin, dass die Fische gefangen und wieder ins Wasser geworfen werden. Diese Praxis, die für die Tiere alles andere als harmlos ist, setzt diese dem starken Stress des Gefangenwerdens und dem Gefühl des Erstickens aus. Außerdem sterben die Fische auch bei dieser Methode, denn die Verletzungen und Schnittwunden, die durch die Angelhaken verursacht wurden, sind so schwer, dass sie die Fische zu einem langsamen und schmerzvollen Tod verurteilen, sobald sie wieder ins Wasser geworfen werden.

 

Neben den unzähligen Individuen, die gefangen werden, nimmt der sogenannte Angelsport auch Millionen Tieren das Leben, die als “lebende Köder” verwendet werden, um die Fische anzulocken. Verschiedene Würmer sowie kleine Fische werden mit dem Haken durchbohrt und ins Wasser geworfen, wo sie schwer verletzt und mit großen Schmerzen am Leben bleiben, in der Erwartung, gefressen zu werden.

Jagd und Angeln sind ein weiteres Beispiel für die menschliche Missachtung der Interessen und Rechte der übrigen Tiere. Beide hinterlassen eine düstere Bilanz von hilflosen Leben, die für das Vergnügen all derer massakriert wurden, die das Leid und die Ermordung von empfindungsfähigen Wesen als Freizeitaktivität betrachten.

 

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Angelszenen:

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