Kauf nicht, adoptiere

Nach Jahrtausenden der Interaktion mit unserer Spezies wurden Hunde und Katzen nach und nach einem Prozess der Domestizierung unterworfen, aus dem ein starkes Band der Abhängigkeit zum Menschen hervorgegangen ist.

Derzeit werden Millionen von diesen Tieren mit Begriffen wie „Haustier“ oder „Begleittier“ bezeichnet und rechtlich als Besitzobjekte betrachtet.

Daher verwundert es nicht, dass die große Mehrheit von ihnen wie Konsumgüter erworben werden, deren Zweck es ist, nützlich zu sein und demjenigen, der sein „Besitzer“ oder „Herr“ sein wird, Zufriedenheit zu verschaffen.

Wahr ist jedoch, dass sie genau wie wir und der Rest aller Tiere Individuen sind, die ein Bewusstsein für ihr Leben haben, Gefühle und eine eigene Persönlichkeit vorweisen und somit unseren Respekt und unsere Betrachtung als gleichwertig verdienen.

Die Entscheidung mit einem nicht-menschlichen Tier zu leben, muss immer mit absoluter Verantwortung getroffen werden, da sie die Übernahme der weitreichenden Verantwortung mit sich bringt, für den Rest seines Lebens diesem Wesen Sicherheit und Wohlbehagen zu gewährleisten. Somit müssen wir uns vorher über den Charakter und die spezifischen Bedürfnisse dieses Tieres informieren und sicher gehen, dass sie vereinbar mit unserem Lebensstil und unseren materiellen Mitteln sind.

Eine gerechte und respektvolle Beziehung mit unserem zukünftigen Lebensgefährten beginnt schon ab dem Moment seiner Wahl. Daher sollten wir immer die Adoption eines verlassenen oder im Tierheim isolierten Tieres wählen.

Somit weigern wir uns Teil des Geschäftes von Kauf und Verkauf von Tieren zu sein, das diese wie Waren betrachtet. Außerdem schaffen wir es so, ein Leben von Millionen obdachlosen Tieren zu retten, die auf ihre Chance warten.

Etwa 100 000 Hunde und 25 000 Katzen werden jedes Jahr in Spanien ausgesetzt. Hundertausende verschmähte Leben, welche fast immer ein fatales Schicksal erwartet. Viele werden den Tod auf der Straße finden und andere werden in Tierheime gebracht, wo die große Mehrheit nach einem kurzen Aufenthalt ermordet wird. Viele Andere sind dazu verurteilt, Hunger, Kälte und Krankheiten erleidend, verängstigt durch die Straßen zu streunen. Nur ganz wenige „Glückspilze“ werden in Schutzstationen aufgenommen, wo es Massen von ihnen gibt und nur wenige Mittel zur Verfügung stehen, während man versucht, ein neues Heim für sie zu finden, was in vielen Fällen nie geschafft wird.

Abandonados, maltratados... ¿Por qué?

Abandono Animal

PONTE EN SU LUGAR (QUE SENTIRÍAS?

Parallel dazu gibt es eine lukrative Industrie, die wahllos Tiere zum Verkauf produziert. So versteckt sich hinter dem traurigerweise gewohnten Bild von Welpen, die in den Schaufenstern ausgestellt werden, leider fast immer die furchtbare Realität von Züchtungszentren, die wahre Produktionsfabriken von Hunden und Katzen sind. Hier werden Hunderte und Tausende von Weibchen bestialisch ausgebeutet. Ihr Sklavenleben verbringen sie eingesperrt in winzigen Käfigen, auf ihren eigenen Exkrementen liegend, ohne tierärztliche Versorgung und mit ernsten Nahrungsmängeln. Sie werden gezwungen, Schwangerschaften und Geburten ununterbrochen über Jahre hinweg zu ertragen bis ihre Körper vollkommen erschöpft, verbraucht und nicht mehr produktiv sind. Dann werden sie ermordet und durch junge Weibchen ersetzt, deren Kinder ihnen ein ums andere Mal entrissen werden, um den Markt weiterhin mit Welpen zu versorgen

Bei Tieren, die von akkreditierten oder Einzelzüchtern stammen, ist es nicht anders, da in beiden Fällen gleicherweise Ausbeutung vorherrscht und das gleiche Konzept von „Tieren als Objekt“ oder Konsumprodukt zugrundeliegt.

Wenn der Moment der Adoption desjenigen gekommen ist, der unser Freund und Gefährte sein wird, dürfen wir nicht Tiere mittleren Alters oder solche vergessen, die eine Behinderung oder ein Gesundheitsproblem haben. Sie sind es, die am meisten unsere Hilfe benötigen und an ihrer Seite werden wir das Privileg einer unerschütterlichen Freundschaft haben.

Erwachsene oder reife Hunde und Katzen weisen bereits eine definierte Persönlichkeit sowie eine psychologische Reife auf, die sie zu exzellenten Weggefährten macht.

In jedem Fall müssen wir berücksichtigen, dass jedes Tier seine Bedürfnisse und einen unterschiedlichen Charakter hat und dass alle Respekt für ihre Interessen und Wünsche verdienen. Es darf niemals auf gewalttätige Einstellungen zurückzugreifen, die nicht von unserem Freund verstanden werden und sein Vertrauen in uns untergraben.

Abschließend müssen wir, abgesehen von Hunden und Katzen, auch die anderen Tiere der unterschiedlichsten Spezies erwähnen, bei denen der Mensch entscheidet, diese bei sich zu Hause zu halten. Diese Tiere werden „exotisch“ genannt und zu ihnen können wir Reptilien und kleine Nagetiere, aber auch Vögel und Fische zählen. In der Mehrheit der Fälle entsprechen die Lebenskonditionen, die wir diesen Tieren anbieten, nicht ihren biologischen Mindestanforderungen und werden von ihnen als Stress und Bedrohung empfunden.

Eine grundsätzlich zu befolgende Regel ist, Tiere, die in der Lage sind, ihr Leben in Freiheit zu leben, niemals eingesperrt in einer für sie unnatürlichen Umgebung wie einem menschlichen Heim zu halten. Im Falle von Tieren, die Pflege und Zuwendung von Menschen benötigen, um ihr Leben führen zu können, muss man sich um eine Umgebung kümmern, die so geeignet wie möglich ist – gemäß ihren Charakteristiken und Bedürfnissen.

Sie sind weder „Haustiere“ noch „Begleittiere“, sie sind einfach Freunde einer anderen Spezies, die wir lieben und respektieren und mit denen wir gemeinsam den Lebensweg beschreiten.

Weil ihr Leben nicht in Geld auszudrücken ist, kaufe nicht, adoptiere!

Links von Interesse ::

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=pajytmVH9HI

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=TzoktLBEmJg

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